Optische Tarnkappe


…Schmetterling Darfo stand vor seinen Freunden und hatte die Kuscheldecke über dem Kopf. „Wir können dich immer noch sehen“, kicherte Martha. „Mist“, grummelte der kleine Racker. Also würde es doch noch was dauern, bis er seine magische Tarnkappe fertig hatte. Aber die Wissenschaftler im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) waren ja auch noch nicht so weit, dass sie einen Schmetterling verschwinden lassen konnten. Sie hatten es zwar erstmals geschafft, eine optische Tarnkappe zu entwickeln, die dreidimensionale Objekte verschwinden lassen konnte, aber die waren klitzeklein: eine Beule in einem dünnen Goldfilm, die nur ein tausendstel Millimeter hoch ist. „Aber immerhin“, sagte Darfo, packte seine Decke ein und trottete in seine Bude, in seine Tüftlerwerkstatt, nahm einen Wachsmaler und zeichnete seine magischen Theorien mit zusätzlicher Unterstützung von Fingerfarbe auf ein Blatt Papier. Irgendwann wird’s schon werden…

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.