Ein wahres Pop-Märchen: Sixto Rodriguez – I Wonder


Sixto Rodriguez ist in Südafrika ein Superheld.

Sixto Rodriguez ist in Südafrika ein wahrer Held. Echt. Aber hallo.

… Da hatten die Schmetterlinge Martha, Darfo, Sonja und Johnny aber Tränchen in den Augen – das war ein wahres Menschen-Märchen: Es ging um den amerikanischen Sänger Sixto Rodriguez. Als Sohn mexikanischer Einwanderer machte der geheimnisvolle Barde in den 60er Jahren Musik in Kneipen mit zweifelhaftem Ruf. Produzenten entdeckten den Musiker zwar, doch seine ersten beiden Alben (1970) floppten – so sehr, dass er die Musik aufgab und aus der Öffentlichkeit verschwand. Was er nicht wusste: In Südafrika wurden seine Songs zu den Hymnen der Anti-Apartheid-Bewegung. Millionenfach verkauft (Das Geld war trotzdem weg, versackt). Dort hatte er den selben Status wie Elvis Presly, Bob Dylan, die Rolling Stones oder wie die Beatles. Er gab ihnen den Sinn, die Revolution lief mit seinen Songs wie „I Wonder“ ab. Und sie alle gingen davon aus, dass der Super-Star tot sei. Gerüchte kursierten, er habe sich auf der Bühne erschossen, habe Depressionen oder sei den Drogen zum Opfer gefallen. Aber Pustekuchen: Erst Jahrzehnte später machten sich Fans auf die Suche nach dem Idol von Millionen – und fanden ihn. Er arbeitete als Bauarbeiter, bescheiden in Detroit. „Haaaaach“, schnieften die Schmetterlinge. „DAS ist ja mal ein wahres Märchen …

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6 comments on “Ein wahres Pop-Märchen: Sixto Rodriguez – I Wonder

  1. …oh wie schön und jetzt singt er wieder?

    liebe Grüsse
    Karen

    • Ja, und wie, er ist zwar nun älter, es hat auch mittlerweile einen Film über ihn und seine verrückte Geschichte gegeben! Aber er hat mittlerweile weit über 500 000 CDs verkauft – von denen die Kohle auch wohl bei ihm gelandet ist 🙂

      • … das ist ja mal ein richtig schönes Märchen!!! 😀

        • Wenn du ihn googelst, findest du die ausführlicheren Geschichten über ihn, ich hatte sofort die Tränen in den Augen, hab es in einem Zusammenschnitt auf Pro7 gesehen, über die kurisosten Dinge der Welt. Und dabei lief dieser Song, und ein paar Bilder aus Südrafrika, wenn man sich vorstellt, dass der der musikalische Anrieb in der Anti-Apartheid-Bewegung war, dass Millionen Menschen auf der Straße rumliefen und dessen Song gesungen haben – Wahnsinn, und er wusste nichts davon, weil Südafrika zu diesem Zeitpunkt total abgeschirmt war, und er hatte nichts und arbeitete als Bauarbeiter, einfach Wahnsinn