Miami wird untergehen!


Miami wird untergehen, das ist klar.

Miami wird definitiv untergehenMiami wird untergehen wie Atlantis, vielleicht in 20, 50 oder 100 Jahren. Aber untergehen wird Miami auf jeden Fall. Vielleicht errichten sie dann das amerikanische Venedig?

… Quietsch, Quietsch, Quietsch. Das Schmetterlingshaus war umgeben mit Quietsche-Entchen. Mit Schwimmflügeln und Schwimmringen. Mit Luftmatrazen und aufblasbaren Tropeninseln – die Schmetterlinge waren gewappnet, der Klimawandel konnte kommen. „So, wir wären dann so weit“, schlugen sich Martha, Darfo, Sonja und Johnny auf die Schultern. Das Aufpusten hatte ganz schön Atem gekostet. „Wenn es nicht klappt, ziehen wir einfach in unser Zweithaus in der goldenen Himmelsstadt!“ Und ja, das hatten die Schmetterlinge. Als Dank für die Beseitigung der fiesen Hexe und der zwei bösen Wetterfeen hatten ihnen Petrus und Frau Holle ein Landhaus mit rieeeeeesigem Garten in den Schäfchenwolken-Bezirken geschenkt. Einige nannten es sogar eine Ranch. Es war wunderschön auf jeden Fall. Wahrscheinlich sogar schöner – und das war schwierig – als das heutige Miami im US-Staat Florida. Denn dort war der Klimawandel schon Fakt, das Wasser bedrohte jetzt schon die Stadt: „Aber wie“,  wischte sich Schmetterlingskriegerin Sonja die Schweißperlen von der Stirn. Miami wird untergehen, das war klar. Und die Stadt zeigte anscheinend auch, wie „bescheuert“ die Menschen tatsächlich sein konnten. Denn dort forderten Politiker allen Ernstes den Ausbau eines Atomkraftwerkes aus den 70er Jahren um zwei Blöcke. Fukushima lässt grüßen. „Aber Hallo!“ Das Atomkraftwerk liegt anscheinend nur sechs Meter über dem Meeresspiegel, und bei der wirklich gut geschriebenen Reportage im Stern konnte den Schmetterlingen schon Angst und Bange werden. Aber das sollte jeder lieber selbst lesen, vor allem die Klimawandel-Leugner (siehe den unten stehenden Link)! Aber die Schmetterlinge waren jetzt auf der Erde gegen den Anstieg des Meeresspiegels gerüstet. Dank tausender Schimmflügelchen, Quietsche-Entchen und Co. würde das Schmetterlingshaus einfach bei steigendem Wasser mit in die Höhe treiben. Im Sommer wahrscheinlich ein Traum, im Winter wäre es dann „härter“. „Schlittschuhe haben wir uns schon besorgt …

guckst du stern

 

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