Marswasser ist ein Wundermittel


Eine Flasche Marswasser wirkt wahre Wunder.

Das Marswasser ist jetzt wieder für kurze Zeit im Handel.

… Frisch, etwas süffig, aber elegant im Abgang: Das importierte Wasser vom Mars war nun absolut „in“ in der Märchenwelt. Martha, Darfo, Sonja und Johnny hatten sich direkt ein Fass liefern lassen, es sollte unter anderem die Flügelfarben bei sprechenden Schmetterlingen enoooooorm kräftigen. „Ja, das war ein guter Deal“, kicherten die kleinen Racker. Sie hatten sich bereits einige Erdbeeren in ihre Gläschen geworfen. Gleichzeitig wussten sie: Menschliche Forscher würden sich die Finger lecken, könnten sie einen Tropfen von diesem herrlichen Nass bekommen. Denn: Sie forschten und forschten und forschten, spekulierten darüber, wie das Wasser den Mars verlassen konnte, wie viel auf dem Planeten war. Da waren die Schmetterlinge allerdings schon viel weiter. Jedes Märchenwesenbaby lernte bereits im Kindergarten, dass es vor rund 4,5 Milliarden Menschenjahren die große Softdrink-Krise im Universum gegeben hatte. Auf jedem Planeten hatten sie gleichzeitig ihre herrlichsten Erfrischungsgetränke haben wollen, ein wahrer Schwarzmarkt hatte sich galaxieübergreifend gebildet. Und sie alle wollten Marswasser, nur es hatte magische Kräfte, die bei jeder Märchenwesenart unterschiedlich wirkte – aber äußerst positiv.

Marswasser heilt Krankheiten und so

Die einen bekamen hellseherische Fähigkeiten, Riesen wuchsen größere Füße, die Einhörner von Einhörnern wurden diamanten – und noch vieles, vieles mehr. Und tja, sie saugten den Mars damals leer, die Schwarzmarkthändler. So leer, dass der oberste Märchenwesenrat einschritt – und die Ozeane des Mars‘ einfach eine Etage tiefer legte. Sie erschuffen geheime Geheimseen unter der Marsoberfläche, die nicht gefunden werden konnten. Naja, nicht von den Schwarzmarkthändlern damals, von Schmetterlingen heute schon. Denn sie hatten für die nächsten 24 Stunden die Präsidentschaft im Märchenwesenrat übernommen. Die unterirdischen Seen waren mittlerweile wieder voll gefüllt, so viel, dass etwas abgelassen werden musste – damit es nicht an die Oberfläche geriet. Die logische Schmetterlingskosequenz während ihrer Amtszeit: 24-Stunden-Marswasser-for-free. Und jetzt kicherten die kleinen Racker, waren richtig amüsiert, weil die Menschen nun auch auf die „Jagd“ gingen. So 4,5 Milliarden Jahre später. Aber sie würden nichts finden, das war sicher …

 

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.