Töten im Namen des Entwicklungsministeriums


Das Entwicklungsministerium finanziert die Großwildjagd

… „Unser politischer Support, unsere Unterstützung ist phänomnal!“ Tote Löwen, tote Nilpferde, tote Zebras. Kotzen, Kotzen, Kotzen. Martha und Darfo lagen bereits ohnmächtig auf dem Boden, Sonja und Johnny überlegten bereits, wie sie als bewaffnete Märchenwesen diese Gegend von dem Bösen befreien würden. Gemeint war der Sango Park in Zimbabwe. Ein Naturschutzpark. 350.000 Euro kostet dort der Abschuss eines seltenes Spitzmaulnashorns, 19.500 Dollar der eines Elfenatenbullens. Und 7.500 Euro für einen Leopard. Büffel, Zebra, Gnus, Flußpferede und mehr Tierarten sind auch drin. Und das alles sogar finanziert vom Deutschen Entwicklungsministeriums – wie jetzt das Magazin Report Mainz dokumentiert hat. Verantwortlich für die Schweinerei unter Gottes Gnaden, also der deutschen und amerikanischen Regierung, ist ein deutscher Geschäftsmann. Der deutsche Kapitalist schlachtet aus was er hat: Land, das ein Tierschutzgebiet ist, und dem es anscheinend so gut geht, dass es einen Überfluss hat. „Es gibt zu viele Inder oder Chinesen, töten wir sie einfach!“, spuckte Schmetterlingskriegerin Sonja auf den Boden. Dabei handelt es sich nicht – Achtung Überdramatisierung – nicht um auf der Welt aussterbende Arten bei den Chinesen und Indern. Allerdings waren die Tiere weltweit absolut in Gefahr. Jeder geneigte Leser wird erkennen, dass das Entdeckte von Report Mainz einer Widerlichkeit unterliegt, die eigentlich jeden Erdenbewohner dazu bewegen müsste, in Berlin und Washington den Kadaver eines toten Tieres direkt vor das Bundeskanzerlamt oder das Weiße Haus zu werfen. Wird aber niemand machen. Das wussten auch die Märchenwesen auf der ganzen Welt. Berlin und Whasington waren … zu seltsam …

 

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