Katastrophe in Antarktika


In Antarktika haben es Pinguine nicht leicht

In Antarktika haben es Pinguine nicht leichtIn Antarktika sind bereits 150.000 von 160.000 einer Adelie-Pinguin-Kolonie verhungert – weil ihnen ein Eisberg den Zugang zum Meer versperrt. Wer wird die letzten 10.000 retten?

… Totaler Total-Alarm im Schmetterlingshaus: „BiduBiduBidu!“ Rotes Warnlicht schwappte in kreisrunden Intervallen durch die Nacht, Martha, Darfo, Sonja und Johnny sprinteten hoch in die erste Etage, sprangen auf die Feuerwehrstange und rutschten runter. Dann standen sie da wie Helden. „BiduBiduBidu!“ Der Grund: Totaler Total-Alarm in Antarktika! Sie hatten bereits alle Märchenwesen zur Unterstützung auf der Erde angefordert! Und sie hatten es eilig: 150.000 Pinguine waren bereits verstorben, den letzten 10.000 drohte ebenfalls der schreckliche Kälte- und Hungertod. In der Antarktis hat der Eisberg B09B einer einst 160.000 starken Adelie-Pinguin-Kolonie den Zugang zum Meer versperrt. Rund 100.000 Quadratkilometer groß war der Koloss. „BiduBiduBidu!“ Einen 60 Kilometer langen Umweg hatten die Adelie-Pinguine von Kap Denison auf sich nehmen müssen, um an Nahrung zu gelangen. Zu weit. 90 Prozent der Kolonie schienen schon verhungert. „Jetzt geht es um die letzten Überlebenden, sonst ist dieser Pinguin-Stamm, ja, dieses Pinguin-Volk für immer verloren“, rannten die Schmetterlinge nun hektisch durchs Haus. „BiduBiduBidu!“ Und sie hatten vorgesorgt. Johnny und Darfo verluden gerade einen riesigen Berg TNT samt Zündern auf einen fliegenden Eiselefanten von Andromeda VII, Martha und Sonja organisierten den Transport zweier vollständiger Weihnachtselfen-Armeen (des technischen Weihnachtsmann-Hilfswerks, versteht sich).

 Antarktika muss gerettet werden

Im Gleichschritt wie Soldaten bestiegen sie die vier Großraum-Transport-Raumschiffe mit Tarnmodus der Klasse Clonstar-Diamond. Die Elfen waren bewaffnet mit Spitzhacken und Schaufeln, die Elfendamen mit rohem Fisch, rohem Fisch, rohem Fisch und ausreichend Schokolade. In einem weiteren Material-Transporter war alles drin, um in Antarktika eine der größten Teeküchen aufzubauen, die die Welt je gesehen hatte. Alleine die eine Million Elfen musste ja mit heißem Honig und Zuckerwatteflocken versorgt werden, ansonsten wären sie nutzlos. Ohne Süß hatten sie eine Akkulaufzeit von fünf Minuten. Und dann waren ja da auch noch die 10.000 Pinguine in Antarktika, die ja auch noch mit Tee – oder was auch immer sie an Heißgetränken haben wollten – versorgt werden mussten. Doch nun mussten sich die Helfer sputen. Die Zeit drängte. „Werden die Menschen, die das entdeckt haben, denn nicht selber aktiv“, wollte Martha noch schnell wissen, bevor sie sich den Pilotenhelm aufzog uns sich im Cockpit ans Ruder des Elfen-Transport-Raumschiffes setzte. Sie zündete sofort die Triebwerke. Wuuuuuuusch. „Knirsch, Ruschel, Piep“, kam es aus dem Funk. „Keine Ahnung, wollen wir es hoffen“, meldete sich jetzt Sonja und winkte ihr aus dem anderen Cockpit zu. „Wollen wir es hoffen“, gab Martha mit einem Glühen in den Nachthimmel Schub, wie ein sich von der entfernender Komet schoss sie in Richtung Antarktika. Das „BiduBiduBidu“, verhallte mit den fliegenden Elefanten und den Schiffen in der Nacht. „BiduBiduBidu …

guckst du n24

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