Geheimnisvolle True-Wale gefilmt


True-Wale in der Tiefsee

True-Wale in der TiefseeMenschen haben zum ersten Mal True-Wale filmen können. Beinahe hätten sie noch etwas Anderes vor die Linse bekommen, … das die Welt sprachlos gemacht hätte.

… Es war dunkel hier unten. Die Scheinwerfer glühten nach vorne in die feuchte Nacht. Bing, Bing, machte das Sonar. „Nautilus voraus“, quäkte die Stimme durch die Bordlautsprecher. Sofort schlug der Rudermann einen anderen Kurs ein. Kaum hatten sie das gemacht, gab es von vorne auch schon eine Unterwasserlichthupe. Kapitän Nemo ließ grüßen! Und zack … klebten die Schmetterlinge Martha, Darfo, Sonja und Johnny an der Scheibe ihrer Glaskuppel … und winkten dem alten Mann mit seinem fantastischen Unterseeboot zu! „Haste gesehen, der hat mir auch gewunken!“ Was??? „Neeee, der hat mir gewunken!!“ „Uaaah“, verdrehte Einhorn Pinki die Augen. „Schmetterlinge …“ Sie waren hier unten auf rund 2000 Metern Tiefe. Dutzende Unterwasserglühwürmchen schwirrten samt magischen Quallen um das Märchenwesen-U-Boot „Deep Blue Fantastic“ herum. Eigentlich jeder konnte genau erkennen, wo dieses Unterwasserfeuerwerk unterwegs war: Gleich mehrere Tiefsee-Delfine mit ihren bunt blinkenden Flossen begleiteten sie, auch Buckelwal Big Old Joe hatte sich zu diesem Tagesausflug an ihre Seite begeben. Und: Damit auch er nicht im Dunkeln übersehen wurde, hatte er sich extra angefertigte Rotlicht-Disco-Strahler an die Flossen montiert. Gut, Darfo und Johnny waren daran nicht ganz unschuldig. Es hatte ja auch seinen Grund: Sie waren auf Geburtstagsbesuch hier unten! Besser: Sie nutzten die Gelegenheit, sich hier unten mal wieder alles anzuschauen. Wenn sie schon einmal mit der „Deep Blue Fantastic“ unterwegs waren. Der eigentliche Grund: True-Wal-Dame Lucy hatte ihr Kalb bekommen – und sie hatte die Märchenwesen der Erde um die Schmetterlinge Martha, Darfo, Sonja und Johnny eingeladen, bei der Namensfindung mitzumachen … bei einer Geburtstagsparty! Bing, Bing, meldete sich jetzt wieder das Sonar. Ein US-U-Boot tauchte am Tiefsee-Horizont auf. „Die USS Ohio!!!“ Aha. Darfo ging ganz nebenbei, während sie leicht auftauchten, zur Kommunikationseinheit. Mit einem Klick versendete er den internationalen Unterwasser-Märchenwesen-Code. Drei, zwei, eins …  schon drehte eines der bestbewaffneten Atom-U-Boote der Welt ab. Hier gab es nichts zu diskutieren, Märchenwesen waren immer in geheimer Geheimmission unterwegs. Das war ein ultra-geheimes Geheimabkommen mit der gesamten Weltgemeinschaft.

 True-Wale an Meeresoberfläche

Und jetzt waren schon 1000 Meter Tiefe bereits erreicht. Sie tauchten recht schnell auf. Sie hatten ja ein Date. „Huiiiii, guckt mal, da kommt Nessie!“ Und schon wieder klebten alle Schmetterlinge an der Glasscheibe. Die alte Trantüte hatte es fast verpennt. Hektisch, mit einer eingeschweißten Torte mit Kerzen oben drauf, näherte sich das Ungeheuer von Loch Ness der „Deep Blue Fantastic“. Die Schweißperlen waren ihr auf der Stirn abzulesen. Mit leicht rotem Kopf schwenkte Nessie ein und schwamm jetzt neben ihnen. Sorry. Buckelwal Big Old Joe konnte nur grinsen … und ließ einmal eine dicke Kicherblubbblase ab. Kaum hatten sich alle versehen, da trieben sie auch nur noch in einer Tiefe von 30 Metern unter dem Meeresspiegel. „Wo sind wir eigentlich?“, kam von irgendjemandem die Frage in den Raum. „Müsste so Azoren oder Kanarische Inseln sein!“ Wo genau, das war Märchenwesen nicht wichtig. „Zumindest sind wir bald da!“ Aber eigentlich wussten sie es. Denn: True-Wal-Mutter Lucy hatte zur Action-Geburtstagsparty geladen. Drei clevere Meerjungfrauen hatten einen neuen Adventure-Park eröffnet – in Atlantis. Jener untergangenen Stadt, die die Menschen schon seit Jahrhunderten suchten.

„Cool, ich kann sie schon sehen!“ Plötzlich tauchten Ruinen vor ihnen auf: Untergegangene Paläste, Statuen, Tempel, überall schwammen bunte Fische herum, hatten sich Riffe dazwischen oder da drauf gebildet. Dort lagen geöffnete Schatztruhen herum, Goldmünzen und Diamanten trieften nur so heraus. Gold- und Silber-Pokale lagen auf der Straße herum, wehten sanft mit der Strömung. Verschlossene Weinemporen verteilten sich tausendfach auf dem Meeresboden. An einem Platz konnten sie sogar einen ganzen Berg voller Goldschmuck sehen: Kronen, Arm- und Halsbänder. Anscheinend hatte das Meer ihn so aufgebaut. Aber das interessierte die Märchenwesen nicht. Nicht direkt. Wenn es nachher zu den Unterwasserspielen gehörte, zu irgendeiner Schnitzeljagd oder so, dann wäre es wieder wichtig. „Vor allem, wenn wir dann schon wissen, wo es ist. Dann ist unser Team auf jeden Fall klar im Vorteil – wir können besser gewinnen!“, grinste Darfo Johnny an. Sie klebten immer noch an der Glaskuppel … und dann konnten sie auch True-Wal-Dame Lucy sehen! An der Wasseroberfläche ließ sie sich mit ihrem Kalb die Sonne auf die Haut scheinen. Aber: „Hey! Was ist das???“, zeigte Martha ganz entsetzt neben das Mutter-Kalb-Paar. Schockschwerenot!!!

Buckelwal verjagt gerade noch Forscher

Da schwamm … tatsächlich ein Forschungstaucher herum. Und darüber tuckerte ein Boot! „Kannst du erkennen, von wem das ist?“ Sonja presste ihre Äuglein noch fester an die Scheibe. „Ich glaube, … ich glaube, da steht University of St. Andrews dran!“ Drei bunt blinkende Tiefsee-Delfine schauten die Schmetterlinge fragend an. Und nu??? Doch keine Panik: Schmetterlingsmädchen Martha wedelte ihnen bereits ihre Kommandos zu! Okay, alles klar!! Erledigen wir!!! Sofort schoss der Delfin-Trupp nach oben … und machte den Forschern Dampf. Es sprudelte und blubberte, es schäumte und spritzte … und schon sahen alle unter Wasser aktiven Märchenwesen, … wie die Taucher schnell ihr Boot bestiegen, der Motor mit einem Mal laut aufheulte … und sie das Weite suchten!! Dumm nur, dass die Forscher bereits ein Video und anderes Bildmaterial gemacht hatten. Das kannst Du oben in diesem Blog-Artikel sehen. Dabei hatten sie zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte True-Wale, Schnabel-Wale, vor die Linse bekommen. Das war Menschen noch nie gelungen! Ein True-Wal (Mesoplodon mirus) verbringt viel Zeit in richtig tiefen Tiefen. Es hätte aber noch viel schlimmer kommen können: Die Forscher hatten „zum Glück“ ihre Kamera nach oben gehalten. Beinahe hätte es noch eine weitere Premiere in der Menschheitsgeschichte gegeben: Hätten sie nur für ein paar Sekunden die Kamera einmal nach unten gehalten … hätten sie die komplette Märchenwesen-Truppe um das Märchenwesen-Unterwasserschiff „Deep Blue Fantastic“ gefilmt – samt Nessie von Loch Ness, Buckelwal Big Old Joe und sogar einigen Weihnachtselfen, Osterhasen und anderen Märchenwesen mehr, die zusätzlich noch in magischen Tiefseetaucheranzügen um das Märchenwesen-Unterwasserschiff herumschwammen – samt den Schmetterlingen Martha, Darfo, Sonja, Johnny und Einhorn Pinki mit Dollar-Zeichen-Ghetto-Kette, die sich die Näschen staunend an der Glaskuppel platt drückten. DAS wäre die erste Aufnahme gewesen, die die Welt verändert hätte. Ein Glück hatten die Kamera-Leute nur nach oben … und nicht nach unten gehalten …

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