Schmetterlingsgarten frühlingsfit machen


Ein Schmetterlingsgarten kann auch wunderschön aussehen.

Der Schmetterlingsgarten sieht wunderschön aus, duftet – und bietet Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co. eine wunderbare Futterquelle.

… Da waren die Schmetterlinge samt Einhorn Pinki stolz wie Bolle: Sie hatten angefangen, ihren Schmetterlingsgarten frühlingsfit zu machen. „Und wir haben richtig Gummi gegeben“, klopfte sich Schmetterlingsmädchen Martha selber auf die Schulter. Und das war auch wichtig: Das Bienensterben ist immer noch voll im Gange, zudem haben Krefelder Wissenschaftler im letzten Herbst nachgewiesen, dass es auch ein massives Insektensterben gibt: 75 Prozent weniger Biomasse waren hatten sie festgestellt. International anerkannt, von allen als korrekte Studie bewertet. Der NABU Deutschland formulierte daher: „Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern wie das Insektensterben zu stoppen ist.“

 

Und wenn es weniger Insekten gibt, gibt es auch weniger Vögel. Ein logische Schlussfolgerung – und auch das ist wieder mit Zahlen belegt: In nur zwölf Jahren hat Deutschland 12 Millionen Vogelbutpaare verloren. Das ist ein Minus von 15 Prozent. Und bei dem Stichwort kamen den Schmetterlingen die Tränen in die Augen: Im vergangenen Jahr hatten sie ein Meisenpärchen in ihrem Nisthaus gehabt. Tagtäglich hatten sie beobachten können, wie Mama- und Papa-Meise den Nachwuchs mit Würmern gefüttert hatten. Bis sie auf einmal verschwunden waren. Die Schmetterlinge samt Einhorn Pinki hatten noch zwei, drei Tage gewartet und dann nachgeschaut: Vier Meisen-Babys lagen tot in dem Häuschen. Es ist zwar nur eine Vermutung, „aber wir schätzen, dass das Insektenfutter ausgegangen ist“. Als Konsequenz fütterten die Märchenwesen nun ganzjährig an ihren Vogelfutterstellen.

Schmetterlingsgarten für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co.

Und daher hatten sie an diesem Wochenende richtig Gas gegeben. Die Märchenwesen hatten den Frost abgewartet, auf den Wetterbericht für die nächsten zwei Wochen geschaut und entschieden, dass der Schmetterlingsgarten nun frühlingsfit gemacht werden kann. Und es war alles zu 95 Prozent bienen- und schmetterlingsfreundlich, ja, sogar insektenfreundlich. Sie hatten wochenlang gelesen und gelesen und gelesen, was in den Garten musste. „Wir werden in den kommenden Tagen noch ausführliche Listen schreiben, was in einen Garten sollte, um Bienen und Schmetterlingen, um generell Insekten und Vögeln zu helfen.“

Gegen das Insektensterben werden es auch viele Kräuter in den Schmetterlingsgarten schaffen.

Aber schon jetzt konnte sie sagen: Kräuter für Insekten waren in diesem Jahr mit bedacht worden. Oregano, Ysop, Zitronenmelisse, Petersilie und unter anderem Kerbel hatten Einzug genommen. Zusätzlich hatten sich die Schmetterlinge Martha, Darfo, Sonja und Johnny samt Einhorn Pinki in ein Gartencenter gestellt und geschaut, ob schon Bienen bei Blumen waren. Und ja, sie hatten die ersten Bienen gesehen. Summ, Summ, Summ. Und die Blumen, die sie angesteuert hatten, hatten sie sich nun auch besorgt. Des Weiteren hatten die Märchenwesen die ersten Samen ausgebracht für Blumen, die in den kommenden Wochen und Monaten blühen würden. Und sie würden es wie letztes Jahr machen: Keine Blühlücken entstehen lassen. Das heißt: Bis Ende November hatten die Märchenwesen in ihrem Schmetterlingsgarten konstant Nahrung für Bienen, Hummeln und Co gehabt. Gute Nahrung. Nektar und Pollen. War etwas verblüht, flog es raus und wurde ersetzt. Und es war ein wundervoller Betrieb gewesen, im Schmetterlingsgarten. Summ, Summ, Summ. Nun ging es los – und vielleicht schafft Ihr es bei Euch zuhause auch, den kleinen Lieblingen etwas Nahrung anzubieten? Sie brauchen es, denn sie sterben aus …

Auch schattige Plätzen können im Schmetterlingsgarten für bienenfreundliche Blumen genutzt werden.

Hinweis: Blumen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co können auch schön aussehen und duften. Niemand ist gewzungen, sich etwas „Unschönes“ in seinen Garten zu setzen. Einfach im Gartencenter nachfragen oder schauen. In den kommenden Tagen schreiben wir noch mehr Artikel zu dem Thema.

Und schaut einmal, was den Märchenwesen heute passiert ist: Die erste Biene hat im Jahr 2018 bei ihnen vorbeigeschaut. Summ, Summ, Summ. Und eine Stunde später brummte eine dicke Hummel durch den wunderschönen Schmetterlingsgarten. Brumm, Brumm, Brumm …

Schaut Euch zum Thema auch die folgenden Links an:

Studie zum Insektensterben 2017 -NABU

Insektensterben bei Wikipedia

Weniger Bienen, Fliegen und Schmetterlinge -NABU

Warum die Vögel sterben – WDR

Erfroren, verhungert, erschlagen – MDR

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.