Regen: Wolkenlenker in Himmelsstadt bestochen


Wenn die Wolkenlenker wollen, wie sie wollen, dann ist das so. Oder auch nicht.

Der Kapitän drehte das Ruder nach Lust und Laune. Seinem Kurs folgten sie. Große weiße, kleine graue, aber auch die dicken schwarzen … Wolken. Schmetterlingsmacho Johnny hatte die Wolkenlenker bestochen und durfte in der Himmelsstadt selber Kontrolle über die Richtung der Wolkenfronten übernehmen. Brumm, Brumm, Brumm. Er sorgte dafür, dass es richtig schön regnete. „Hehe“, rieb er sich kurz die Händchen, dann packte er das Steuerrad wieder an. So viel Spaß es ihm auch machte – seine Äuglein zeugten allerdings von einem Hauch Wahnsinn – so viel Sorgen bereitete es den anderen Schmetterlingen. „Glaubst du, er denkt daran, dass es in einigen Tagen wieder vorbei sein soll, mit dem Regen, mein ich“, flüsterte Martha Darfo ins Ohr. Er war schließlich derjenige gewesen, der den Sonnenschein-Abbruch herbeigeführt hatte. Die Erdbeeren, es war um eine gute Erdbeerernte gegangen. Sie hatten zu wenig Wasser auf den Feldern gehabt. Doch nun sagte den Schmetterlingen ihr Gefühl, und ihre Sehnsucht nach kräftigen Sonnenscheintagen, dass es reichte. Nur … Johnny machte es sichtlich, wirklich sehr, sehr viel Spaß, die Wolkenfronten mal hierhin, mal dorthin zu lenken. Ob das mal gut ging? …

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