Schmetterlingsgrippe


In der Märchenwelt grassierte die Sommerherbst-Schmetterlingsgrippe – und wie.

… Hust, Röchel, Schnieeeeef – die Schmetterlinge hatte eine Sommerherbstschlagmichdoppeltundreifachtot-Grippe erwischt. Sie hockten unter dutzenden Decken aus Elfenhaar, in tausenden Kopfkissen aus Schäfchenwolkenwolle, hatten Drölfmillionen Taschentücher aus dem zartesten Stoff, den das Universum extra für Märchenwesen bereit hielt. Die blau leuchtenden Glühwürmchen schafften andauernd heißen Honig mit Erdbeeren, verfeinert mit Schokolade und Krokant, erfüllten jeden Wunsch, den Martha, Sonja, Darfo und Johnny „halbtot“ krächzen konnten. Sie hatten Fieber, fantasierten, hatten Husten und Schnupfen. „Schreeeeecklich“, röchelte Martha, um den Lesern dieser Zeilen ihr Dasein kurz vor dem Fährmann zu verdeutlichen. Sie hatten ihre Münzen für Charon bereits in der Hand, sicher war sicher. Hust, Röchel, Schnieeeeef. Schmetterlingsgrippe …

 

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