Zuckerwatte-Pipeline


MIt einer Zuckerwatte-Pipeline die ganze Welt versorgen.

Würde die Zuckerwatte erst einmal fließen, würden die Menschen mit ihrer Bier-Pipeline doof aus der Wäsche gucken.

… Die Blitze schossen bunt explodierend aus der Küche, es krachte, es knallte, es bumste: Puff, Paff, Bääääng! Das Experimental-Labor-Elite-Team war voll im Einsatz. Sie hatten eine Aufgabe, sie hatten ein Ziel: Zuckerwatte verflüssigen, verfeinern, vorbereiten. Vorbereiten für den Transport in einer Pipeline! „Wie weit bist du?“, wollte Schmetterlingsmacho Johnny zittrig wissen. Darfo hatte seinen weißen Wissenschaftlerkittel an. Auf seiner Nase ruhte eine Experimental-Crashcore-Hardbreaker-Brille. Nur zum Schutz. Andere Schmetterlingsmädels würden sich in ihn zweifelsohne verlieben, wenn sie in seine Augen sahen. Zu viele. Das konnte er nicht verantworten. Und auch bei seiner anderen Aufgabe war er auf Herzbrechertour. „Nicht mehr lange, nicht mehr lange“, raunte er – und „Puff“, sprang wieder eine kleine Wolke aus dem Reagenzglas empor. Er würde es schaffen, das war klar. „Okay“, klopfte ihm Johnny auf die Schulter, zeigte Martha und Sonja, die vor der Türe warteten, den dicken Daumen. Alles klar, der Junge ist spitze, alles läuft cool. Die Schmetterlinge hatten erfahren, dass die Belgier eine Bier-Pipeline verlegen wollten. Drei Kilometer lang, von der Brauerei direkt in die belgische Stadt Brügge. So wollten sie die komplizierte Anlieferung mit Lastkraftwagen in den engen schmalen Gassen umgehen. Diese Idee war aus Schmetterlingssicht bescheuert, allerdings nur wegen des Inhalts. Würde Schmetterling es allerdings mit flüssiger Zuckerwatte machen, dann konnte Schmetterling die Welt noch viel einfacher versorgen. „Hihihi“, rieb sich Johnny bei dem Gedanken an die Pipeline schon einmal die Händchen. Allerdings lag das Ziel in Belgien erst viel weiter hinten auf der To-Do-Liste der Schmetterlinge. Martha, Darfo und Sonja träumten einfach erstmal von der eigenen Pipeline – aus den geheimen Geheimzuckerwatte-Plantagen kommend bis zur Couch, am Ende mit Strohhalmen für jedermann. Sitzen, chillen, Zuckerwatte schlürfen. Ein Traum! Nicht? …

guckst du:

stern.de

 

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