Rentner liefert sich Verfolgungsjagd


Wenn Rentner erst einmal aufdrehen, dann kann es ganz schön turbulent werden.

… Nervenkitzel, wer liebt ihn nicht: Mit aufgeplusterten Flügeln, geschwellter Brust watschelte Schmetterlingsmacho Johnny durch den Garten – zielstrebig auf die drei dösenden Amseln, die zwei schlummernden Tauben zu. Keine Regung. Johnny griff hinter seinen Rücken, zog seine Vuvuzela aus dem Halfter – und trötete sooooo laut, dass die Tauben vor Schreck Federn verlierend auf den Boden plumpsten, die Amseln mit weit aufgerissen Augen hellwach wurden. Erschrocken schauten sie den Schmetterling an. Der grinste, wartete noch zwei, drei Sekunden, bis sie sich gefangen hatten – und sie so richtig ordentlich Wut aufbauen konnten. Dann: Hob er sein Händchen … und zeigte ihnen den Mittelfinger! Totaler Totalalarm!! Ziiiiiiisch, schoss Schmetterlingsmacho von dannen, die Vögel hinter ihm her. Adrenalin, Adrenalin, Adrenalin. „Gäääähn“, reichte derweilen Martha ihrem Darfo eine Zuckerwatte, gemeinsam mit Sonja hockten sie im Schmetterlingshaus an der Fensterscheibe und gönnten sich die Unterhaltung (im TV kam gerade nichts) am Nachmittag. Knirsch, Knirsch, Knirsch. In Koblenz muss es ab und zu ebenso langweilig zugehen, im Winter. Da hat sich ein Rentner anscheinend eine von ihm provozierte Verfolgungsjagd mit der Polizei erlaubt. Erst auf einem Schotterplatz kam der Wagen des 61-Jährigen wohl zu stehen. Als die Polizei ihn fragte, was das alles sollte, anwortete der Rentner wohl: Er wollte in seinem Alter nochmal „was Verrücktes“ machen …

guckst du welt

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