Smart-TV spioniert Besitzer aus


Achtung im Wohnzimmer: Der eigene Fernseher hört immer mit!

… Überall im Haus waren tausende Schmetterlingsgespräche zu hören, hunderte Kassettenrekorder spulten die Dialoge, die Monologe, die Gesänge von kleinen Schmetterlingsmädchen unter der Dusche ab. Gleichzeitig knabberten Martha, Darfo, Sonja und Johnny wie verrückt Zuckerwatte. Knirsch, Knirsch, Knirsch. Wer den Mund voll hat, der kann nicht reden. Und das war in diesen Tagen besonders gut so. Denn: Woher sollte Schmetterling wissen, ob nicht die Wand, die Couch, das Glas oder gar einer der Schmetterlinge von Samsung waren? Der Elektronik-Konzern weist in seinen Lizenzvereinbarungen daraufhin, dass seine Smart-TVs Gespräche in ihrer Umgebung aufnehmen. Der Abhörskandal im Eigenheim! „Bitte seien Sie sich bewusst, dass wenn Sie persönliche oder sensible Informationen sagen, diese zu den Inhalten zählen, die durch die Spracherkennung aufgezeichnet und an dritte Parteien weitergeleitet werden“, heißt es da anscheinend. Tjaaaaaa. Pause zum Nachdenken an dieser Stelle. Und weiter: Gut, das gilt wohl nur für Geräte mit Spracherkennung. Und ja, man könne diese Spracherkennung wohl auch ausschalten. Aber woher soll Schmetterling wissen, was in diesem Haus hier noch so alles eine Spracherkennung hat? Sofort schaute Martha misstrauisch Johnny an. Der hatte auf jeden Fall eine Spracherkennung – auch wenn die bei ihm als Mann nicht immer ganz funktionierte …

guckst du n-tv

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