Verschwinden die Hummeln für immer?

Ist es wirklich so weit? Vor den Augen der Menschen sterben die Hummeln weg. Die Bienen, die Eisbären, die Wale und noch viele, viele mehr. Wollt ihr das, ihr Menschen?

… Schmetterlingsmädchen Martha hockte, sie weinte bitterlich. An ihren Beinen sammelte sich bereits ein kleiner See. Darfo gesellte sich mit seinen Füßchen dazu, ging hernieder – und weinte mit. Es war schrecklich. „Für Arten wie Hummeln, die sich unter kühlen Bedingungen entwickelt haben, ist der Klimawandel womöglich die Bedrohung, die sie für immer verschwinden lässt“, warnt Jeremy Kerr von der kanadischen University of Ottawa, heißt es da. Schmetterlingskriegerin Sonja und Schmetterlingsmacho Johnny wahrten die Fassung, standen bei ihnen, legten ihnen die Händchen auf die Schultern. Schluchz, Schluchz, Schluchz. So viel hatten sie gegeben. Die Bienen, die Hummeln starben unter den Augen der Menschen weg. Die Zweibeiner wollten aber nur grillen, TV schauen, in den Urlaub fahren. Und sie waren es schuld. Es war so schrecklich. Sie interessierten sich mehr dafür was Zalando, Amazon und Co. im Angebot hatten als um das, was ihnen, was der Welt das Leben sicherte.

Hummeln und Bienen retten einfach gemacht

Lediglich die Märchenwesen auf der Erde hatten wirklich effektive „Rettungs-Einheiten“ gebildet. Sie manipulierten Menschen, dass sie Umwelt-Aktionen wie bei den Meerbuscher Nachrichten die Aktion „Wir lassen Meerbusch erblühen“ durchzogen. Ein Redakteur und die Umwelt-Expertin Renate Brors hatten Wildblumen-Samen kostenlos an die Meerbuscher verteilt. Sie hatten so viel, dass sie 20.000 Quadratmeter hätten bepflanzen können. Und es waren auch „super viele“ erschienen, Samen für über 10.000 Quadratmeter Blühfläche hatten sie herausgegeben. Aber gegen den Klimawandel waren sie machtlos. „Zum Glück liegt die Grenze weiter südlich“, hauchte Sonja, um Martha ein wenig zu trösten. Neben den Meerbuscher Nachrichten waren aber noch mehr von den Märchenwesen manipulierte Menschen im Einsatz – oder gar sie selbst. In der geheimen Geheimstadt des Weihnachtsmannes hatten sie hektarweise Wildblumen gesät, die Elfen, Santa Claus, Frau Weihnachtsmann, die Rentiere. Nessie von Loch Ness versuchte zu retten, wie die Elfen auf Island und all die anderen Märchenwesen aus Legenden und Sagen, in China, in Japan, in Südamerika und überall auf der Welt. Die Welt brauchte die Bienen, die Hummeln. Sie waren nicht nur liebenswerte, friedliche Freunde – sie gehörten zur Grundlage der Existenz allen Lebens auf der Erdoberfläche. Und nun verschwanden sie, die Hummeln. Nicht so schnell, wie die Bienen, aber langsam. Und anscheinend unaufhaltsam. Schluchz, Schluchz, Schluchz …

guckst du welt

 

Recent Comments

  • dragoB
    11. Juli 2015 - 7:33 · Antworten

    das war vorgestern, da kam ich gerade nach hause zurück. dabei gehe ich auf einer stillen strasse, die von einem grossen parkplatz zu der eigentlicher strasse führt. da sah ich etwas auf dem asphalt krabbeln: eine hummel. sie bewegte sich ganz mühsam, offensichtlich ohne ziel, denn sie krabbelte im kreis. machte auch keine anstände zu fliegen.

    was ist mit der los? fragte ich mich da, ging weiter – und dann sah ich die nächste hummel herumkrabbeln. da wurde mir klar, dass überall auf dem asphalt hummeln krabbeln, einge zig-stück müssten das sein, einige schon überfahren. jedenfalls müsste ich mit meinem rollator ziemlich gut aufpassen, um keine zu überfahren. erst zu hause fiel mir ein, ich hätte ein paar fotos machen sollen.

    aber das verwundert nicht mehr. sieben milliarden menschen auf diesem kleinen planetchen. da gibt es für keinen platz mehr. man kann nur gespannt sein, wenn es auch bei uns mit dem massensterben losgeht.

    und die amis stecken billiarden in die waffen. und wir in europa, die anhand unserer kultur noch als einzige fähig wären, dagegen zu steuern, werden von unserer poltik verraten und müssen bei der weltzerstörung durch amis mitmachen.

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