Heilung bei Grauem Star


Grauer Star ist heilbarGrauer Star –  sie haben einen Wirkstoff gegen den gefunden.

… Die Truppen standen bereit, die Gewehre wurden beladen. Im Hintergrund brutzelte es noch in der Fantasto-Experimental-Küche, Darfo lief mit seiner bekleckerten Küchenschürze, dem Kochhut und einer „Experimetier“ (von „Ich bin ein Experimentier“!), eine Chemie-Labor-Schutzbrille herum. Johnny und Martha hielten die Einfüllstutzen der Giganto-Wasser-Blast-Rocket-Star-Gewehre hin. In Darfos Hand: ein Reagenzglas mit einer blubbernden Flüssigkeit, so bunt wie der Regenbogen, in der Nacht leuchtend. „Ha!“, rief Darfo mal wieder wie ein wahnsinniger Professor aus – und befüllte die Tanks der Waffen. Blubber, Blubber, Blubber. „Hihi“, kicherte Schmetterlingsmädchen Martha. Sie hatten das Allheilmittel gegen eine gefürchtete Krankheit gefunden. Und irgendwie hatten die Menschen davon auch schon gehört. Überall in den Zeitungen hatte es weltweit gestanden. Schmetterling waren sie stolz. Nur eine nicht: Schmetterlingskriegerin Sonja verdrehte mal wieder die Äuglein. „Ööööh“, stöhnte sie. Wie schafften es ihre Freunde eigentlich, so lange zu leben? „Puuuuh!“ Erstens hatten sie ein Gedächtnis von einer Muschel. Nicht sie hatten das Allheilmittel zuerst gefunden, es waren wirklich die Zweibeiner des Blauen Planeten gewesen. Martha, Darfo und Johnny hatten die Information aufgeschnappt, natürlich nur eine Überschrift, und dann waren sie hingegangen und wollten es besser machen. Die halbe Küche war nun im Eimer – und mittlerweile dachten sie auch, sie wären es gewesen, die die Lösung zuerst gefunden hätten. Und dann hätten die Menschen es ihnen nachgemacht. Und zweitens: Nein, auch da hatten ihre Schmetterlingsfreunde etwas falsch verstanden, ging es hier um Medizin – und nicht um das Tierreich. „Der Graue Star, die weltweit häufigste Ursache von Erblindung, könnte sich künftig mit Medikamenten behandeln lassen. US-Forscher haben einen Wirkstoff entdeckt, der die Trübung der Augenlinse im Labor und bei Mäusen verhindert und sogar nachträglich bessert“, heißt es da. Operationen könnten vielleicht in Zukunft überflüssig sein – aber nicht im Schmetterlingsreich. Denn dort lief gerade Operation „Colorful“ an. Martha, Darfo und Johnny rannten geraden mit Indianergebrüll in den Garten. Die bunte Flüssigkeit tropfte beim Sprint nur so aus den Tanks, voll auf den Schmetterlingsboden. Sie waren Helden, Weltenretter, Zuckerwatte-Kaiser. Bei ihnen würde es keinen einzigen Grauen Star mehr geben! Vögel, haltet euch fest!!! „Iaiaiaiaiaiaiaiaiaia…

guckst du:

 

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