Geheimkonferenz: Wissenschaftler arbeiten bereits am künstlichen Menschen


Forscher arbeiten am künstlichen Menschen

Forscher arbeiten am künstlichen MenschenAuf einer geheimen Geheimkonferenz wurde klar: Forscher sind nicht mehr weit davon weg, einen komplett künstlichen Menschen zu erschaffen.

… Es war eines dieser geheimen Geheimtreffen, von denen die Menschheit niemals etwas erfahren durfte. In diesem geheimen Hotel, mitten in den Schweizer Alpen hockten sie: Ranghohe Vertreter diverser Staaten, verschiedener Universitäten – und deren Rechtsabteilungen. Hier ging es um nichts weniger, als um die Erschaffung von künstlichen Menschen. Und ihre Köpfe glühten. Durfte man es machen, sollte man lieber die Finger davon lassen? Aber: Sie hatten bereits angefangen. Dutzende Tonnen Zuckerwatte hatten die vier Spitzenforscher bei ihren Brütereien bereits verbraucht – nun gab es keinen Rückweg mehr, das war allen Anwesenden klar. Und sie staunten: „Es“ hatte bereits Arme und Beine, konnte aufrecht stehen. „Sehr geehrte Damen und Herren, wie wir bereits vorher schon in der Einladung angekündigt hatten, bitten wir darum, Stillschweigen zu bewahren. Weder die Presse, noch größere Kreise ihre Sozietäten dürfen davon erfahren, was wir hier machen – und vor allem nicht davon, was wir noch machen werden“, sagte Prof. Prof. Prof. Prof. Prof. Prof. Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Darfo. In seinem weißen Kittel mit Lesebrille auf dem Näschen stand er neben seinen akademisch-märchenhaften Kolleginnen und Kollegen Martha, Sonja und Johnny. Letztgennanter war gerade aufgrund eines Zuckerflashs mit dem Gesicht in eine Giant-Torte geplumpst. Jeder Konferenzteilnehmer hatte eine bekommen. Zweimal zwei Meter hoch, fast ausschließlich aus Zucker und ein wenig Obst bestehend. Das musste so sein. Das war bei Akademikern so.

Höherer IQ bei künstlichen Menschen

Aber sie hatten Erfolge vorzuweisen. Das wussten die Konferenzteilnehmer zu schätzen. Die Menschen hatten jüngst ebenfalls eine geheime Geheimkonferenz abgehalten. Das gleiche Thema bei der Harvard Medical School in Boston: Forscher wollen den komplett künstlichen Menschen erschaffen. Sie seien nicht mehr weit weg. Nur noch wenige Jahre – und es könnte losgehen. 90 Millionen Dollar würde es kosten. In 20 Jahren nur noch 100.000 Dollar. Allerdings echauffierten sich die Menschen mehr über dieses Geheimtreffen, als sie es bei den Märchenwesen machten. Die Frage, die im Raum stand: Welche Forschung ist gefährlicher? Die der Menschen oder die von Martha, Darfo, Sonja und Johnny? Die Empörungswelle bei den Zweibeinern war jedenfalls enorm. Vor allem, weil die Menschen es zu einer geheimen Veranstaltung gemacht hatten – und es war rausgekommen. Ein Wissenschaftler, der nicht an der Konferenz über die künstlichen Menschen teilgenommen hatte, aber eingeladen worden war, hatte einen Teil der Einladung getwittert. Und sie las sich beängstigend:

„Was Geheimhaltung angeht, sind Menschen echt keine Profis“, grinste Darfo Sonja an. Niemand im Universum hatte von dem Treffen erfahren. Selbst die Einladenden selber hatten sich mit der eigenen Idee überrascht. Vor ihnen saßen nun Einhörner, zweihirnige Alphataurier, doppelköpfige Venusfalter und viele, viele Vetreter von Rassen mehr, bei denen die Märchenwelt wusste, dass sie die hellsten Köpfe hervorbrachten. Die wissenschaftliche Elite des Universums, quasi. Sie hatten alle geschwiegen, auf sie war immer Verlass. Wie auch im Fall der Erschaffung von künstlicher Intelligenz, von künstlichen Menschen. Und sie waren wirklich weit gekommen. Alle Anwesenden zollten den vier Schmetterlingen ihren Respekt. Immer wieder gingen sie um „Es“ herum, untersuchten „Es“, nahmen „Es“ unter die Lupe und stellten den vier Märchenwesen-Akademikern ihre Fragen. Und sie antworteten gerne. „Es“ war dem Menschen schon ziemlich nahe. „Wir gehen davon aus, dass wir in fünf bis zehn Jahren so weit sind“, fabulierte Prof. Dr. Darfo. Sie klebten an seinen Lippen, schauten „Es“ immer wieder an: Ein Besenstiel mit einem umgedrehten Eimer als Kopf, mit Klebeband hatten sie Äste als Arme und Beine dranmontiert. Martha hatte noch ein nett grinsendes Gesicht auf den Metalleimer gemalt. Et voilà: „Das Ding hat schon jetzt einen höheren IQ als der durchschnittliche Homo Sapiens von heute …

guckst du welt

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