Weihnachtsgeschichten: Das Wunschzettel-Einsatzkommando


….“Voooooorsicht, gaaaaaaanz vorsichtig“, flüsterte Schmetterling Darfo Martha zu, die auf dem riiiiiiesigen Stapel hockte und zitternd weitere Blätter hinlegte. Misstrauisch blickte der kleine Racker um den Turm herum. Die Türe am Ende des Ganges war offen, goldfarbenes Licht strömte heraus. Er saß an seinem Schreibtisch und ging die Listen durch. Sie konnten genau hören, wie er seufzte und sich dann durch die Haare fuhr. KratzKratzKratz. „Biste soweit?“ Heftig nickte Schmetterlingsmädchen Martha und krabbelte aufgeregt herunter. Schmetterling, war sie nervös. Der Geruch von Glühwein und Spekulatius strömte aus dem magischen Arbeitszimmer vor ihnen in diese Lagerhalle. „Jetzt müssen wir verduften, sonst glaubt er, wir würden niemals mit unseren Nachbestellungen aufhören!“ „Okay“, flüsterte die Kleine fast kichernd. Rückwärts, die Augen auf die Türe seines Arbeitszimmers gerichtet, tippelte das Wunschzettel-Einsatzkommando, vorsichtig, gaaaanz vorsichtig, nach hinten zur geheimen Geheimtüre, hier oben am Nordpol. Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder und Blitz hatten sie mit Zuckerwatte stillgestellt. KnirschKnirschKnirsch, kams aus dem Stall. Erleichtert traten sie hinaus in die Winterwelt. Ihre blauleuchtenden Glühwürmchen warteten schon, der Phoenix flog wachsam herum. Schmetterlingsmacho Johnny und Schmetterlingskriegerin Sonja standen Schmiere. Dann wars geschafft. Ein Stein fiel der kleinen Rasselbande von den Herzchen. Dutzende Kinder mehr würden nun ihre Weihnachtsgeschenke bekommen. Hach, was machten die Schmetterlinge nicht alles, damit auch alle Kinder der Welt die wichtigsten Wünsche erfüllt bekamen…

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