Frühblüher für Bienen und Hummeln


Frühblüher brauchen Bienen und Hummeln.

Im Februar können bereits die ersten Hummelköniginnen und Bienen unterwegs sein. Doch was kann ich ihnen durch Frühblüher als Nahrung anbieten?

… Bei den Schmetterlingen samt Einhorn Pinki und all den anderen Märchenwesen herrschte Aufregung: Die Temperaturen waren in den vergangenen Tagen in die Höhe geschossen, das erste sonnige Frühlingswochenende hatte allen das Leben versüßt. Höchste Zeit also, die Gartenplanung von schmetterlingsgeschichten.com ins Auge zu fassen – vor allem jetzt, da die ersten Bienen und Hummelköniginnen bereits im Februar unterwegs waren. Doch was pflanze ich denn für die Frühaufsteher? „Da haben wir einige Frühblüher für Euch, die Wildbienen und Hummeln!“, jubelte Schmetterlingsmädchen Martha. „Und auch diese Blumen sind wieder wunderbar anzusehen.“

Gute Frühblüher für Bienen und Hummeln sind:

  • Wildkrokus (Botanische Krokusse)
  • Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum)
  • Kegelblume (Puschkinia Libanotica)
  • Blausternchen (Scilla Siberica)
  • Sternhyazinthe (Chionodoxa forbesii)
  • Schneeglöckchen (Galanthus)

Auch gute Frühblüher für Bienen und Hummeln sind:

  • Wildtulpen
  • Anemonen
  • Lerchensporn
  • Steinkraut
  • Gänsekresse
  • Blaukissen
  • Schleifenblume
  • Winterlinge
  • Schachbrettblumen
  • Zierlaucharten

 

Tipp: Wenn Ihr in Eure Gartencenter und Blumenläden geht, dann schaut auch auf die Verpackungen und die Hinweisschilder. In vielen Märkten kennzeichnen sie mittlerweile Zwiebeln, Samen oder Pflanzen mit „bienenfreundlichen, schmetterlingsfreundlichen, insektenfreundlichen“ Hinweisen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann fragt einfach die Mitarbeiter. Diese sind meistens geschult und können Euch ziemlich schnell beraten und Auskunft geben.

Selber sind die Schmetterlinge Martha, Darfo, Sonja, Johnny samt Einhorn Pinki, die Büsumer Fantasy-Piraten der Weißen Libelle und alle anderen Märchenwesen noch weiter mit Frühblühern am experimentieren. Doch bereits jetzt steht fest: Krokusse sind für Bienen und Hummeln der Kracher. Und auch super: 2018 hatten die Märchenwesen von schmetterlingsgeschichten.com Anfang März die ersten Bienen auf ihrer Traubenhyazinthe filmen können.

Aber auch über den Winter hatten die Märchenwesen den Insekten geholfen: Sie hatten auf den Winterschnitt verzichtet, alte Pflanzenstängel und Blütenstände hatten sie extra stehen lassen. „Die nutzen viele Insekten als Überwinterungsmöglichkeit!“, wusste Fachmann Schmetterling Darfo. Gemeinsam schauten sie jetzt im Februar schon auf ihr Insektenhotel: Im vergangenen Jahr war es rammelvoll geworden, seitdem hing es im Garten von schmetterlingsgeschichten.com und alle hier warteten auf die ersten Bewegungen. „Wenn es so weit ist, werden wir Euch das mitteilen“, versprachen die Schmetterlinge samt Einhorn Pinki.

Erste Hilfe für die Hummel

Und wer jetzt im Februar die erste Hummel entkräftet in seiner Nähe findet, der kann zum echten Helden mutieren. Denn: Mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das eine Junghummelkönigin sein. Wer sie rettet, rettet den noch nicht geborenen Hummelstaat. „Einfach einen Teelöffel halb mit Zucker füllen und mit etwas lauwarmen Wasser mischen.“ Diesen dann der kleinen Hummelkönigin anbieten. Innerhalb von wenigen Minuten sollte sie dann wieder bei Kräften sein. Sie wird wahrscheinlich gut ein Drittel des Teelöffels leeren. Ist es schwierig, an sie heranzukommen, kann sie auch vorsichtig mit einem Blatt Papier aufgehoben werden (vorsichtig unter sie drunter schieben).

Und dass man bereits jetzt die ersten Hummelmajestäten sichten kann, ist einfach erklärt: Anders als Bienen sterben die meisten Hummeln am Ende des Jahres. Übrig bleiben nur die Königinnen, die überwintern – und die dann einen neuen Hummelstaat gründen wollen. „Überwinternde Hummelköniginnen fliegen im Frühjahr bereits bei Temperaturen ab 2 Grad aus, um auf Nahrungssuche zu gehen“, sagt dazu der NABU. Jungköniginnen zehren zunächst noch von Nahrungsvorräten aus dem Vorjahr, den sie in ihrem Honigmagen eingelagert haben. „Bald aber sind die Vorräte aufgebraucht und dann ist es wichtig, dass rechtzeitig und in ausreichendem Maß nektarspendende Blüten zur Verfügung stehen“, so der NABU. Zur Entwicklung der Eierstöcke fressen die Königinnen außerdem auch Blütenpollen. Ist davon am Anfang des Jahres nicht ausreichend vorhanden, kann es halt zu Notsituationen kommen.

Daher ist nun wichtig, dass wir alle wenigstens einige Frühblüher im Garten haben. Ab dem Sommer muss der Garten dann vollständig bienen-, schmetterlings- und insektenfreundlich erstrahlen – und im Herbst erst recht. Dann sammeln sie alle ihre Energien für den Winter. Generell ist es natürlich wichtig, dass Menschen und Märchenwesen dabei an einem Strang ziehen. Wie in den vergangenen Jahren wird sich der Garten von schmetterlingsgeschichten.com auch in diesem Jahr wieder in eine wunderbar bunte und magische Bienen- und Insektenweide verwandeln – diesmal dann mit noch mehr Frühblühern. „Versprochen!“, jubelten nun alle Märchenwesen von schmetterlingsgeschichten.com.

Tipps für die Pflanzsaison:

  • Ein englischer Garten ist tabu! Dort gibt es logischerweise keine Nahrung für Insekten und Vögel
  • Daher: bienenfreundlich pflanzen! Die richtigen Pflanzen für Bienen (klicken)
  • Die richtigen Pflanzen für Vögel
  • Es darf ruhig ganzjährig gefüttert werden. Wenn die Gartenvögel Nachwuchs in ihren Nestern haben, füttern sie diese mit Insekten. Habt ihr beispielsweise einen Meisenknödel im Garten hängen, stärken sich die Vogeleltern daran und essen ihren Babys nicht die wichtigen Insekten weg
  • Vogeltränken aufstellen und Insektenhotels in den Garten hängen
  • Kauft Bio! Biobauern müssen Kriterien erfüllen, die der Vogel- und Insektenwelt zugute kommen
  • Das Laub über den Winter nicht entfernen, sondern erst im Frühjahr einsammeln

Guckst Du

NABU

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