Hier ist eine wunderbare Auswahl an Schattenstauden für euren Garten. Denn: Wer Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co. etwas Gutes tun will, sollte im Garten auch Stauden setzen. Die beste Pflanzzeit ist von September bis November.
Viele Stauden sind bienen- und schmetterlingsfreundlich. „Und jetzt haben wir euch eine Auswahl zusammengestellt, die vor allem im Schatten gut wächst“, grinste Schmetterling Darfo von schmetterlingsgeschichten.com. „Und wunderschön sind die Schattenstauden allemal!“ Denn wer der Natur, den Insekten, den Wildbienen und Schmetterlingen helfen will, der kann das auch so machen, dass der Garten zu einer Wohlfühloase für Mensch und Tier/Insekt wird. Und wer nicht zur Blühzeit bereits gewachsene Schattenstauden im Gartencenter kaufen will, der pflanzt sie im Herbst, am besten in den Monaten von September bis November. Dann ist der Boden unter ihnen noch warm und sie können gut Wurzeln bilden. Die Blütenpracht im eigenen Garten wird dann durch die Bereiche, in denen die Schattenstauden nun wachsen, im kommenden Jahr noch viel schöner und eine absolute Bereicherung!
Bienenfreundliche Schattenstauden
Johanniskraut (Juni bis August)
Eine eher helle Schattenlage ist hier besser als eine ganz dunkle Ecke.
(2–4 Std. Sonne)
Ausdauerndes Silberblatt / Mondviole (Mai bis Juli)
Eine schöne Pflanze für ruhige, schattige Gartenbereiche.
(0–2 Std. Sonne)
Bergenie (April bis Mai, je nach Witterung auch ab März)
Robust und pflegeleicht, aber meist lieber nicht in ganz dunklem Vollschatten.
(2–4 Std. Sonne)
Astilbe (einige im Juni und Juli, spätere im August und September)
Ideal für schattige Beete mit frischem, humosem Boden.
(0–2 Std. Sonne)
Schaumblüte (April bis Mai)
Eine sehr gute Wahl für schattige Flächen unter Gehölzen.
(0–2 Std. Sonne)
Prachtspiere (Juni bis September)
Bringt Farbe in dunklere Gartenbereiche und mag frische Erde.
(0–2 Std. Sonne)
Günsel (meist zweimal, von April bis Juni sowie Juli bis August)
Ein guter Bodendecker für schattige und schwierigere Plätze.
(0–2 Std. Sonne)
Elfenblume (April bis Mai)
Fast wie gemacht für Schattenbeete und den Bereich unter Bäumen.
(0–2 Std. Sonne)
Eisenhut (je nach Sorte, Juni, Juli, August und September bis Oktober)
Kommt mit Schatten klar, steht aber lieber nicht zu dunkel.
(2–4 Std. Sonne)
Gewöhnlicher Eisenhut (Juli bis August)
Für helleren Schatten meist besser geeignet als für tiefen Vollschatten.
(2–4 Std. Sonne)
Sterndolde (je nach Sorte, Mai bis Juni sowie Juni bis September)
Passt gut in naturnahe, frische Beete mit etwas Licht.
(2–4 Std. Sonne)
Christrose (je nach Sorte ab Dezember bis März/April)
Eine wunderbare Pflanze für schattige Bereiche und sogar für die Winterzeit.
(0–2 Std. Sonne)
Herbst-Anemone (August bis Oktober)
Blüht meist besser, wenn der Standort nicht zu dunkel ist.
(2–4 Std. Sonne)
Gewöhnliche Akelei (Mai bis Juli)
Mag lichten Schatten und wirkt dort oft besonders schön.
(2–4 Std. Sonne)
Teppich-Knöterich (Juni bis September)
Gut geeignet für flächige, schattige Bereiche.
(0–2 Std. Sonne)
Sibirisches Vergissmeinnicht (April bis Mai)
Sehr schön für schattige Beete mit frischem Boden.
(0–2 Std. Sonne)
Großblütige Bergminze (Mai bis Juli)
Eher nichts für dunkle Schattenlagen, sondern besser für hellere Plätze.
(3–5 Std. Sonne)
Polster-Glockenblume (Juni bis September)
Mag es heller und ist für tiefen Schatten nicht die beste Wahl.
(3–5 Std. Sonne)
Weißrandfunkie (Juni und Juli)
Eine klassische Staude für schattige Gartenbereiche.
(0–2 Std. Sonne)
Purpur-Jakobsleiter (Juni und Juli)
Verträgt Schatten gut, mag aber oft etwas mehr Helligkeit.
(2–4 Std. Sonne)
Rosenwaldmeister (Juni bis August)
Passt wunderbar in schattige, waldartige Gartenbereiche.
(0–2 Std. Sonne)
Welche Stauden eignen sich wirklich für Vollschatten?
Für wirklich dunkle Gartenbereiche, zum Beispiel an einer Nordseite oder unter dichtem Gehölz, eignen sich vor allem Schaumblüte, Elfenblume, Christrose, Günsel, Weißrandfunkie, Teppich-Knöterich, Sibirisches Vergissmeinnicht, Rosenwaldmeister, Astilbe und Prachtspiere. Diese Pflanzen kommen auch mit sehr wenig Sonne gut zurecht.
Pflanzen wie Johanniskraut, Eisenhut, Herbst-Anemone, Akelei oder Sterndolde vertragen zwar Schatten, fühlen sich aber oft in helleren Schattenlagen wohler. Deshalb lohnt es sich immer, den Standort im Garten möglichst genau anzuschauen, statt einfach nur nach dem Wort „Schatten“ zu gehen.
Zur besseren Orientierung:
0 Std. Sonne = Vollschatten
0–2 Std. Sonne = Schatten
2–4 Std. Sonne = Halbschatten
3–5 Std. Sonne = heller Halbschatten / lichtschattig
über 5 Std. Sonne = sonnig
über 8 Std. Sonne = sehr sonnig / vollsonnig
Wichtig: Das sind praxisnahe Richtwerte und keine starren Regeln. Je nach Garten, Gehölzen, Hauswand und Jahreszeit kann ein Standort etwas heller oder dunkler wirken.
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Tipps für die Pflanzsaison:
Ein englischer Garten ist tabu! Dort gibt es logischerweise keine Nahrung für Insekten und Vögel
Daher: bienenfreundlich pflanzen! Die richtigen Pflanzen für Bienen (klicken)
Die richtigen Pflanzen für Vögel
Es darf ruhig ganzjährig gefüttert werden. Wenn die Gartenvögel Nachwuchs in ihren Nestern haben, füttern sie diese mit Insekten. Habt ihr beispielsweise einen Meisenknödel im Garten hängen, stärken sich die Vogeleltern daran und essen ihren Babys nicht die wichtigen Insekten weg
Vogeltränken aufstellen und Insektenhotels in den Garten hängen
Kauft Bio! Biobauern müssen Kriterien erfüllen, die der Vogel- und Insektenwelt zugute kommen
Das Laub über den Winter nicht entfernen, sondern erst im Frühjahr einsammeln
Viele Tipps und Hinweise findet ihr auch bei den unten aufgelisteten Links. Dort findet ihr auch noch weitere Pflanzen für Bienen, aber auch hilfreiche Sträucher und Obst. Die Märchenwesen haben sich in den vergangenen Jahren häufig dort umgeschaut und deren Ratschläge befolgt. Manchmal klappt es mit einer Blumensorte nicht, das ist ganz normal. Dann nicht verzagen und einfach weitermachen.